4. - 14. September
Programmpunkte

Di 9.9. Mi 10.9. 7 Do 11.9. Fr 12.9. Sa 13.9. So 14.9.

Donnerstag 4.9.03

18.00h

 

Vernissage der Ausstellungen und Installationen

Thomas Struth: Read this like seeing it for the first time
Der bekannte deutsche Fotograf benutzt die grosse Halle für eine neue Video-Arbeit, die er für die BIENNALE BERN '03 realisier : eine fünfstündige Video-Projektion mit Soundtrack. Frank Bungarten, ein enger Freund Struths und Gitarrendozent an der Hochschule für Musik Luzern (www.frankbungarten.de), unterrichtet eine Gruppe von Studenten und Studentinnen, einzeln und in Gruppe, während die anderen zuhören. Dieses Setting, in dem zwei Kameras den Austausch von Worten und Musik beobachten, wurde im Juni in Bern aufgezeichnet und erlebt am 4.9. seine Premiere.

Auftragsarbeit der BIENNALE BERN '03 (bis 7.9.)

A.S. begegnet A.W. Eine Hommage. Installation mit Interventionen

Im Auftrag von Roman Brotbeck schafft Leonie Stein eine Hommage für zwei ungewöhnlichen Schweizer Alfred Wälchli (1922) und Armand Schulthess (1901-1972). Diese (fiktive) Begegnung findet über die dreiteilige Videomalerei des berner Intermedia-Künstlers Franticek Klossner zum (Gesamtkunst) Werk von Armand Schulthess und über die verschiedenen Interventionen der Werke des heute 81 - jährigen Alfred Wälchli statt. Dramatische Texte und Klavierwerke und ein Radiofeature von DRS 2 (Cecile Olshausen/ Aldo Gardini) werden vorgestellt. In einer Form der "rituellen Lesung"   treffen sich die beiden Protagonisten der "Buffonata der Bivium (UA)", Bivium: Manuela Trapp) und Pecten: Peter Jecklin, an einem überlangen "Altar", der drei Traumbücher (Mirjam Gierisch) trägt. Über Band werden die "Missa Texte" (Sprecher Jürgen Wollweber) der "Buffonata" eingespielt. Die Klaviersonaten werden von Ursula Weingart und Patrizio Mazzola als weitere Interventionen aufgeführt.

Bitte die einzelnen Programmzeiten beachten!

(bis 7.9.)

Janet Cardiff: 40 Part Motet (2001)
Klanginstallation der international bekannten Künstlerin für 40 Kanäle / Lautsprecher mit Chormusik des Renaissance-Komponisten Thomas Tallis. In einem grossen Oval werden die 40 einzeln aufgenommenen Stimmen eines Knabenchores wiedergegeben, was eine völlig neue akustische Raumerfahrung zur Folge hat: inmitten des Gesanges befindet sich das Publikum, das sich die Nähe zur einzelnen Stimme selbst wählen kann. (bis 14.9).

Vazlav Pozarek: Skoot
Ein seltsames Gerät wird an einer Aussenwand im Areal montiert, seine Funktion ist unklar, es erinnert an die Zukunft, mag aber auch als Verweis in die Vergangenheit dienen. Vielleicht ist es sogar gefährlich oder zeichnet unbestimmte Daten auf. (bis 14.9.)

Anselm Stalder: Torre di Nebbia, Installation. In der Hi-Tech-Umgebung des Studio zeigt Anselm Stalder ein aus Milchglas gefertigtes Objekt - ein Verweis an die Nebellandschaften Oberitaliens.(bis 14.9.)

George Steinmann / Stefan Wülfert und Studierende: Archaische Materialien- Archaische Verfahren
Der Berner Künstler George Steinmann und der Leiter des Fachbereichs Konservierung der HKB realisieren im Rahmen eines Studierenden-Projektes eine Ausstellung / Installation zum Thema "archaische Materialien" in der Kunstgeschichte. Studierende stellen Wachs, Öl und Wasser aus(bis 14.9.)

^ top


 

Sonntag, Montag

7./8. 9., 20.00 Uhr

Theater, Sandrainstr. 3,

Dachgeschoss

 

 

Hugo von Hofmannsthal: Elektra - eine familiäre Tragödie. Koproduktion von Theater Marie und Theater Tuchlaube, Aarau.

Regie: Doraine Green, Spiel: Thimna Fink, Kurt Grünenfelder, Regula Imboden, Lilian Naef; Musik: Christian Brantschen; Bühne: Christine Fueter; Kostüme: Isabel Schumacher; Maske: Marc Hollenstein; Regieassistenz: Noëmi Nebiker; Dramaturgie: Isabelle Jacobi; Licht/Technik: Edith Szabò; Produktion: Susanne Morger.

Hugo von Hofmannsthal schreibt Elektra in einen modernen Krimi um.

^ top


Dienstag, 9.9.03

 

19.00 Uhr

Grosse Halle

 

20.30 Uhr

Aussenbereich 13B

21.30 Uhr

Grosse Halle

 

 

Igor Stravinskji (1882 - 1971)

Oedipus Rex (1927-1928). Szenisches Oratorium in französischer und lateinischer Originalsprache.
Oedipus Rex: Paolo Vignoli; Iocaste: Claude Eichenberger; Créon: Flavio Mathias; Tiresias: René Perler; Le Messager: Michael Raschle; Le Berger: Philipp Motelli; The Speaker: Christophe Balissat; Chor der Berner Liedertafel, Choreinstudierung: Christine Guy; HKB- und Legato-Sinfonieorchester; Leitung: Kaspar Zehnder; Inszenierung:Angela Bürger; Raum, Projektionen, Kostüme: Johannes Conen.

Swiss Jazz School, Kate und Mike Westbrook: Marching Band

Janek Schaefer: Live-Elektronik in Klang und Bild.
Der "Turntablist" benutzt das Symbol der Clubgeneration - den Plattenspieler - gleichsam als Bild- wie als Tonträger für seine Performance

^ top


Mittwoch 10.9.03

17.00 Uhr

Aussenbereich 13B

18.00 Uhr

Konzertsaal

 

 

19.00 Uhr

Konzertsaal

 

21.00 Uhr

Dampfzentrale

 


 

 

Swiss Jazz School, Kate und Mike Westbrook: Marching Band

André Jolivet (1905 - 1974)

Suite en concert, Flöte und Perkussion

5 Incantations, Flöte solo (1936)
Chant de Linos, Flöte und Klavie (1945)
Studierende der HKB; Rie Aikawa, Klavier; Leitung: Heidi Peter Indermühle, Harald Glamsch

Kaikhosru Shapurji Sorabji (1892 - 1988)

Trois fêtes galantes (1924)

Opus Clavicembalisticum (extrait) (1929/1930)

Quinet pour piano et cordes (1920)
Studierende der HKB; Jean-Jacques Schmid, Klavier, Hugo Bollschweiler, Viola; Leitung: Tomasz Herbut

Werkeinführung mit Roman Brotbeck, Fachbereichleiter der Musik der HKB (20.15h)

Georges Aperghis (*1945)

Entre chien et loup. Musiktheater (1999). Schweizer Erstaufführung
Ein virtuoses, multimediales Stück des griechisch-französischen Komponisten auf Basis von Texten von Kafka, Klee und Goethe.
ensemble s:i.c. (Paris).

^ top


Donnerstag 11.9.03

17.00 Uhr

Münsterplatz

 

18.00 Uhr

18.30 Uhr

Konzertsaal

 

 

 

 

20.00 Uhr

Konzertsaal

 

 

 

21.15 Uhr

Aussenbereich/13D

 

22.00 Uhr

Konzertsaal

 

23.00 Uhr

Konzertsaal

 

 

Swiss Jazz School, Kate und Mike Westbrook: Marching Band

 

Toshio Hosokawa, Werkeinführung

Toshio Hosokawa (*1955)

Slow motion für Akkordeon solo

Vertical Song für Flöte solo

Koto-Uta für Gesang und Koto

Fragmente III für Bläserquintett

Heinz Holliger(*1939-)

(t)air(e) für Flöte solo (1980 – 1983)

Makiko Goto, Koto, Stéphane Mooser, Horn, Carla Cisno, Fagott, Eva Nievergelt, Gesang

Studierende der HKB, Leitung: Matthias Arter, Verena Bosshart

Heinz Holliger (*1939)

Ma'Mounia für Schlagzeug, Flöte, Klarinette, Horn, Klavier, Violoncello (2002)

Puneigä (Schweizer Erstaufführung). 10 Lieder nach Gedichten von Anna Maria Bacher (in Pumatter Titsch) für Sopran; Ma'mounia für Schlagzeug solo, Flöte, Klarinette, Horn, Klavier, Violoncello (2002)

Gérard Grisey (1946 - 1998)

Anubis-Nout für Kontrabassklarinette (1983)
Iannis Xenakis (1922 -2001)

Damaathen für Oboe und Schlagzeug (1976)
Ensemble Collegium Novum, Matthias Würsch, Sylvia Nopper, Sopran, Leitung: Heinz Holliger

Présence-Absence I

Klangkunst. Performaces und Perfomance-Videos

Studierende der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung stellen dem bestehenden Gebäude- und Programmkomplex ephemere, bildhafte Projekte und Raum-Zustände gegenüber.

Georges Aperghis (*1945)

Récitiations pour voix solo (1980)

14 jactations pour voix solo (2002)
Donatienne Michel-Dansac, Lionel Peintre, voix

Arvo Pärt (*1935-)

Ein Wallfahrtslied für Stimme und Streichquartett (1984)

Psalom für Streichquartett (1985/1991/1997)

Motette De la Motte für Alt, VIoline und Viola (1984

Summa für Streichquartett (1997)

Stabat Mater für Soli, Violine, Viola und Violoncello (1985)
Studierende der HKB, Leitung: Christine Ragaz, Monika Urbaniak


Freitag 12.9.03

17.00 Uhr

Konzertsaal

 

18.00 Uhr

Konzertsaal

 

 

 

19.00 Uhr

Grosse Halle

Bühne 1

 

 

20.30 Uhr

Grosse Halle

Bühne 1

 

21.30 Uhr

Aussenbereich/13D

 

22.00 Uhr

Grosse Halle

Bühne 2

 

23.00 Uhr

Grosse Halle

Bühne 2

 

Henry Purcell

Fantasia upon one note

Studierende der HKB, Leitung: Carsten Eckert, Ernesto Molinari

 

Vinko Globokar (*1934)

Atemstudie für Oboe solo.

Toshio Hosokawa (*1955)

Sen II für Violoncello solo

Atemlied für Flöte solo

Birds Fragmente III

Fragmente II

Matej Sarc, Oboe, Christine Ragaz, Violonine, Caroline Müller, VIola, Studierende der HKB

Leitung: Matthias Arter, Verena Bosshart

Edgar Varèse (1883 - 1965)

Ionisation (1929-1931). Schlagzeugklasse HKB, Leitung: Hans-Jürg Wahlich
Györgi Ligeti (*1923)

Atmosphères (1961)

Daniel Glaus (*1957)

Dritte Sephiroth-Symphonie (2003), Uraufführung
Berner Sinfonieorchester, Leitung: Fabrice Bollon

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Berner Symphonie-Orchester

Xavier Dayer (*1972)

Bientôt, diespersés par le vent pour 36 coix a cappella (2003), Uraufführung
Rupert Huber(*1953)

Grosses Geleit - Modem für Stimmen, Schalenglocken, Klavier und Dirigent (1997)
SWR - Vokalensemble, Leitung: Rupert Huber

Présence-Absence II

Klangkunst. Performaces und Perfomance-Videos

Studierende der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung stellen dem bestehenden Gebäude- und Programmkomplex ephemere, bildhafte Projekte und Raum-Zustände gegenüber.

Luciano Andreani / Lisa Jenni / Frank Gerber: Das letzte Pferd
Urauffühung einer Theater-Performance von Lisa Jenni, Luciano Andreani und Frank Gerber im Auftrag der BIENNALE.
Eine Reiterin, ein Pauschenpferd, ein Metzger und Werkzeug. Basta!

Vinko Globokar (*1934)

res / as / ex / inspirer für Posaune(1973)

Discours VIII für Bläserquintett (1994)

Dos à dos für 2 Bläser (1988)

Cri des alpes für Alphorn (1986)

Augustin, Dober je vin für Bläserquintett (2002)
Vinko Globokar und das Slowind Bläser Quintett


Samstag 13.9.03

11.00 Uhr

Schlachthaus Theater

 

16.00 Uhr

Konzertsaal

 

 

 

17.30 Uhr

konzertsaal

 

 

 

19.30 Uhr

Grosse Halle, Bühne 1

 

 

21.00 Uhr

Grosse Halle, Bühne 2

 

22.00 Uhr

Konzertsaal

 

22.00 Uhr

Aussenbereich/13D

 

23.00 Uhr

Grosse Halle, Bühne 2

 

 

Jonas Kocher (*1977)

Bianca K. ou "les méfaits de la musique"
Un opéra, une bande dessinée, die Schweizerische Gesellschaft für Musik-Medizin, la vie.
Studierende der HKB, Leitung: Pierre Sublet; Jonas Kocher

Giacinto Scelsi (1905 - 1988)

Quattro Illustrazioni (1953)
Olivier Messiaen (1908 - 1992)

Cataloque d'oiseaux 7e livre (1956 - 1958)
Salvatore Sciarrino (1947)

De la nuit / Variazione su uno spazio ricurvo  (1971)
Studierende der HKB, Leitung: Rada Petkova

Toshio Hosokawa (*1955)

In Ajimano für Gesang, Koto, Violoncello und Ensemble

Voyage IV "Extasis3" für Akkordoen und Ensemble
Helmut Lachenmann (*1935)

temA für Sopran, Flöte und Violoncello (1968)

Instrumentalensemble des Consevatoire de Lausanne und der hmt Bern, Leitung: William Blank
Eva Nievergelt, Sopran, Makiko Goto, Koto, Studierende der HKB, Leitung: Matthias Arter, Conradin Brodbek

Alfred Schnittke (1934 - 1998)

Pianissimo (1986)

Giacinto Scelsi (1905 - 1988)

Quattro pezzi su una nota sola (1959)

Bernd Alois Zimmermann (1918 - 1970)

Alagoana (Caprichos Brasileiros). Suite pour orchestre (1950-1955)
basel sinfonietta, Leitung: Kasper de Roo

Luciano Andreani / Lisa Jenni / Josefina Lehmann:

Das letzte Pferd (W)
Urauffühung einer Theater-Performance von Lisa Jenni, Luciano Andreani und Frank Gerber im Auftrag der BIENNALE.
Eine Reiterin, ein Pauschenpferd, ein Metzger und Werkzeug. Basta!

Olivier Messiaën (1908 - 1992)

Ving regards sur l'enfant Jésus (1944) Teil 1
Studierende der HKB, Leitung: Tomasz Herbut, Aleksandar Madzar

Présence-Absence II

Klangkunst. Performaces und Perfomance-Videos

Studierende der Hochschule für Gestaltung, Kunst und Konservierung stellen dem bestehenden Gebäude- und Programmkomplex ephemere, bildhafte Projekte und Raum-Zustände gegenüber

Michael Wertmüller (1965)

Gebürtig. Uraufführung, Werkauftrag der Biennale
Peter Brötzmann Chicago Tentet

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Thun.

^ top


Sonntag 14.9.03

13.00 Uhr

Konzertsaal

18.00 Uhr

Grosse Halle, Bühne 1

 

 

19.00 Uhr

Grosse Halle, Bühne 2

 

19.30 Uhr

Grosse Halle, Bühne 2

 


 

 

Neues Appenzeller Quintett
CH-Volksmusikgut, modern interpretiert mit Arnold Alder und Paul Giger (Violinen), Töbi Tobler (Hackbrett), Fabian Müller (cello), Ivo Schmid

Steve Reich (1936)

Six Pianos (1973)
Georges Antheil (1900 - 1959)

Ballet mécanique (1924)
Studierende HKB, Leitung: Harald Glamsch, Hans-Jürg Wahlich, Tomasz Herbut

Zeitkratzer, Berlin
Eines der besten Ensembles für zeitgenössische Musik stellt ein eigenes Programm für die BIENNALE BERN zusammen. Werke von Philip Glass, Mario Bertoncini, Kunsu Shim, Lee Ranaldo
Leitung: Reinhold Friedl

Les Flamboyants

Werke von Guillaume de Machaut, Jean de Noyers, Guillaume Dufay, Tom Johnson
Les Flamboyants, Leitung: Michael Form

IM SCHLACHTHAUS THEATER BERN, 17.00 Uhr
Georges Aperghis (*1945)

Le Chaperon Rouge (2002)
Rotkäppchen als zweisprachiges Musiktheater für Kinder, für sechs Spielerinnen. Mit dem Ensemble Reflex, Strasbourg.

^ top


Druckversion: BB03detail.rtf

   

 

Änderungen vorbehalten!